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Pro. Tiesheng Li und Dr. K. Koch berichten aus China: Im Zeitraum von 4 Jahren mehr als 500.000 Bäume
in erosionsgefährdeten Halbwüsten der Inneren Mongolei angepflanzt! |
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1. Die Anpflanzung fand in einer extrem regenarmen Region der Inneren Mongolei statt, wo der durchschnittliche Niederschlag zwischen lediglich 300 und 400 mm pro Jahr beträgt. 2. Der zu bepflanzende Boden ist stark erosionsgefährdet, da er einer ganz feinen Puderform gleich - die Oberfläche bedeckt , sodaß er nur allzu oft von den in der Inneren Mongolei häufig auftretenden Windböen erfaßt und sogar bis ins über 1 000 km entfernte Peking getragen wird. Dort wundern sich dann die Autofahrer, wenn auf ihr Kraftfahrzeug ein rotbrauner Staubregen hemiedergeht, sodaß sie die Scheibenwischeranlage einschalten müssen, um wieder klare Sicht zu bekommen ... !
Es ist allgemein bekannt, daß selbst große internationale Organisationen bei ihren Projekten der Wüstenbekämpfung empfindliche Rückschläge hinnehmen mußten: Man denke nur an Projekte der Weltbank, sowie der europäischen Entwicklungshilfe ... Dem Wissenschafts-Komitee der Region Hohhout wurde durch seine Partnerschaft
mit dem Internationalen Hilfsfonds eine große Chance zur Selbsthilfe
eröffnet: Durch die Weiterentwicklung einer Bewässerungs- und
Kunstdünger-sparenden alternativen Anpflanzungstechnologie konnten
im laufenden Jahr 2001 weitere 125120 Bäume gepflanzt werden; 103520
Obstbäume und Seit 1998 wurden insgesamt 4 verschiedene Arten der Wasseraufnahme getestet und 8 neue Obst-Varianten wurden angepflanzt. Der Anteil der Obstbäume ist, gemessen an der Gesamtzahl aller angepflanzten Bäume hoch, wenn man die oben angedeuteten klimatologischen Widrigkeiten mit ins Kalkül einbezieht. Der Anbau von Obstbäumen hat eine sozial-ökonomische Dimension, da die deutsch-chinesischen Partner auf diese Weise wirkungsvoll Armutsbekämpfung mit Wüstenbekämpfung kombinieren, zumal die Einkommen der ländlichen Bevölkerung und Bauern in den Anpflanzungsgebieten der Inneren Mongolei an den untersten Einkommensgrenzen des Landes liegen. ERFREULICHES RESULTAT in rauhe, starken Winden ausgesetzte Berge, Wir sind unseren Spendern sehr dankbar, daß sie mit Ihren Spenden Vertauen zu diesem erfolgreichen Selbsthilfeprojekt bekundet haben. Wir verbinden mit diesem Dank die Hoffnung, daß auch Sie dieses Hilfsprojekt unterstützen, das in dieser Form und mit einem alle Erwartungen übertreffenden Ergebnis von mehr als 500.000 Bäumen in erosionsgefährdeten Gebieten wohl nicht alltäglich sein dürfte! |
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