| Wie setzt der IH die ihm anvertrauten Spendenmittel ein? |
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Transparenz muß im Spendenwesen stets oberstes Gebot sein. Aus diesem Grund gibt der IH seinen Spendern jedes Jahr – zusätzlich zu den monatlichen Projekt-Berichten – über die Verwendung der IH-Spendenmittel des Vorjahres einen Gesamtüberblick über die wichtigsten Aktivitäten in den einzelnen Projekten der jeweiligen Hilfs-empfänger-Länder. Wie in allen Jahren seit Vereinsgründung des Internationalen Hilfsfonds
1990 als unabhängiger deutscher Verein, so haben wir auch im Berichts jahr
2006 das uneingeschränkte Testatun -
abhängiger Wirtschaftsprüfer erhalten.
Die hier wiedergegebenen Zahlen beweisen eindrucksvoll, daß der Internationale Hilfsfonds sehr sorgsam und verantwortungsbewußt mit den ihm anvertrauten Spendenmitteln umgeht. Damit wird gleichzeitig der Beweis erbracht, daß den Hilfsbedürftigen beim IH die größte Zuwendung zuteil wird. Denn für den Internationalen Hilfsfonds muß die Verpflichtung gegenüber den Hilfsbedürftigen stets Vorrang haben. Dies honorieren die Spender, und darin ist auch die Ursache dafür zu suchen, daß sich der Internationale Hilfs fonds damit ein solides Vertrauen erwerben konnte. Abgesehen von einem verhältnismäßig geringen Teil, kommen die Spenden des IH fast ausschließlich von Privatspendern. Dieser glückliche Umstand uneingeschränkter Unabhängigkeit, sowohl bei der Projektauswahl, als auch beim Einsatz seiner Spendenmittel, verschafft dem Internationalen Hilfsfonds den Vorteil, eine politisch neutrale Position einzunehmen. Nur deshalb kann der IH die ihm anvertrauten Spenden – frei von jeglichem politischen Zwang – in wirksame Hilfsprojekte zugunsten Notleiden der im Ausland einbringen.
Da jeder Spender mit Recht darauf vertraut,
daß seine Zuwendungen effizient
verwendet werden, sind die Fragen
nach der Wirksamkeit des Spendeneinsatzes von entscheidender Bedeutung.
Die Spender erwarten seriöse Antworten auf die für sie wichtigsten Fragen: Bei diesen Fragen trennt sich im Wettbewerb der Hilfsorganisationen jedoch die Spreu vom Weizen: Der Internationale Hilfsfonds nimmt seine Aufgabe, regelmäßig detailliert über den Einsatz der ihm anvertrauten Spenden zu berichten, sehr ernst. Dies wissen Sie, werte Spender, aus den Ihnen monatlich zugehenden Projektberichten aus den IH-Nachrichten: Eigene IH-Mitarbeiter, die Staatsangehörige des jeweiligen Hilfsempfängerlandes sind, kümmern sich persönlich darum, daß die Hilfe aus Deutschland – auch in den entferntesten Ländern – bei den Bedürftigen ankommt. Die IH-Ärztin Prof. Dr. med. Eleni The ocharous operierte zusammen mit ihrem Kollegen Dr. G. Demetriades viele zivile Kriegsopfer in Rashityia im Süden Libanons. Gleichzeitig wurden mit Unterstützung freiwilliger Helfer aus Zypern auch 2 Tonnen Medikamente für Palästina-Flüchtlinge in Rashityia zur Verteilung gebracht. Da wir es als unsere Aufgabe ansehen, auch ein Beispiel dafür zu geben, daß wir in Deutschland aus der Geschichte gelernt haben, möchten wir auf unsere Unterstützung von jüdischen Minderheiten im Osten Europas, speziell in Weißrußland, hinweisen. In diesem Land hält der IH, wie schon in den Jahren zuvor, weiterhin seine Hilfe für die unschuldigen Tschernobyl-Opfer auf recht, die nach wie vor die wichtigste Ziel gruppe für Hilfsleistungen des IH in Belarus darstellen. Darüberhinaus unterstützt der IH dort gezielt eine Initia tive für Körperbehinderte, die ihr Schicksal mit Hilfe des Sports und Selbsthilfe -Projekten zu meistern versuchen. Die IH Hilfsgütersendungen für die Notleidenden in Belarus erreichten bis zum Jahresende 2006 einen Wert von Euro 7,5 Mio., bei einem Volumen von mehr als 1300 Tonnen.
Weitere Betätigungsfelder des IH sind Wissenschafts- und Universitätskooperationen, die wichtigen Technologie und Wissens-Transfer ermöglichen sollen, aber gleichzeitig auch zu einer aktiven, positiven Zusammenarbeit zwischen Ost und West im Sinne des Völkerverständigungs-Gedankens beitragen. Wie die nebenstehende Übersicht zeigt, umfaßt der weite Fächer der vom Internationalen Hilfsfonds geleisteten Hilfe Schulförderungs- und Patenschafts pro jekte. Sie reichen von Zimbabwe über Indien, bis in die Philippinen und im fernen Südpazifik sogar die zu den ärmsten Entwicklungs ländern der Welt zählenden Inselstaaten Kiribati und Tuvalu. Das International Liaison Office des IH in Brüssel bemüht sich außerdem, auf dem Gebiet der angewandten Forschung neuen, alternativen wissenschaftlichen Methoden, die Benachteiligten in Entwicklungsländern zugute kommen sollen, zum Durchbruch zu verhelfen:
Für Ihre Treue und wertvolle Unterstützung und Großzügigkeit, mit der Sie es uns ermöglichen, auch fernab von Deutschland den Ärmsten, wirksam zu helfen, darf ich mich bei jedem Einzelnen von Ihnen, liebe IH-Spender, sehr herzlich bedanken. Ihr Prof. Dr. Karl H. Koch |
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| Die Verwendung der IH-Spendenmittel im Rechnungsjahr 2006 |
Die Jahresrechnung des Internationalen Hilfsfonds zum 31. Dezember 2006
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IH-HILFSPROJEKTE 2005 |
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Gesamtsumme: EURO 2.470.517,- |
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