während wir in den
IH-Nachrichten des Dezember
2011 die Arbeit des Internationalen Hilfsfonds
e.V. des letzten Jahres in den Entwicklungsländern
zusammenfassend dargestellt
haben, wollen wir Ihnen in dieser Ausgabe die
Armen- und Nothilfe des IH in den Nachfolgestaaten
der UdSSR aus dem Jahr 2011 in einer
Zusammenfassung repräsentieren.
DIE
ARMEN- UND NOTHILFE DES IH FÜR NACHFOLGESTAATEN DER
UdSSR UND OSTEUROPA ÜBERSCHREITET 43 MILLIONEN EURO!
Der Internationale Hilfsfonds e.V. leistet seit dem Zusammenbruch der
Sowjet-Union im Jahre 1991 in deren Nachfolgestaaten und Osteuropa
aktive Armen- und Nothilfe für Bedürftige. Unsere Hilfe ist dabei
sowohl
in Weißrußland, wie der Ukraine auf Tschernobyl-Opfer ausgerichtet.
Darüberhinaus stehen die sozial Schwachen und Benachteiligten, die an
den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden, im Mittelpunkt unserer
Fürsorge.
Hierbei sollen die unter Armut und Notleidenden Berücksichtigung
finden: Waisenkinder, körperlich und geistig Behinderte sowie Kranke,
aber auch die Obdachlosen und die Alten, die den größten Teil an den
Rand der Gesellschaft gedrückten Menschen darstellen.
Der Wert unserer Hilfeleistungen seit dem Jahre 1991 belief sich im
Dezember 2011 auf über 43,6 Millionen Euro, bei einem Transportvolumen
von fast 7200 Tonnen. Die Armen- und Nothilfe stellt in den
Betätigungsfeldern der humanitären Fürsorge des Internationalen
Hilfsfonds das größte Betätigungsfeld dar. Das in der nebenstehenden
Statistik
aufbereitete Zahlenmaterial vermittelt einen umfassenden Überblick
über die Zusammensetzung der von unserem Hilfswerk geleisteten
Armen- und Nothilfe in den Nachfolgestaaten der UdSSR und Osteuropas.
Die Untergliederung nach Empfängerländern und Hilfsgüterbereichen
spiegelt die Werte und die Volumina aufgegliedert nach den wichtigsten
Produktgruppen, ausgehend vom Jahr 1991, wider. Vergleichen
wir jeweils das Gesamtjahresergebnis der vom IH geleisteten Osthilfe
für die Ärmsten und Benachteiligten aus den Vorjahren, so setzte sich
im
Jahr 2011 dieser positive Trend fort.
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| Rumänien:
Der Kohle-Bergbau in der Kleinstadt Vulcan wurde eingestellt.
Seitdem ist dort das Bild von Arbeitslosigkeit und Armut geprägt. Im
städtischen
Kindergarten freut man sich über die Schokolade aus Deutschland. |
DIE
DEUTSCHEN UNTERNEHMEN VERDIENEN MEHR DANK UND ANERKENNUNG!
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| Belarus:
Während des Krankenhausaufenthaltes darf die Schulbildung nicht
vernachlässigt werden. Dazu wäre Lernspielzeug aus Deutschland sehr
willkommen. |
Die vom IH erbrachte Gesamtleistung ist insofern bemerkenswert, als
sie Jahr für Jahr ohne jegliche staatliche Zuschüsse zustande kommt: Es
handelt sich dabei ausschließlich um Spendenaufkommen, die allesamt
erst von der Hilfsgüterabteilung des IH, unter der bewährten Leitung
von Frau Julia Glaser, akquiriert und sodann auf den Weg in die
Hilfsempfängerländer
gebracht werden. In der Unterstützung unseres Hilfswerks
zeigen sich vor allem die Inhaber mittelständischer Firmen sehr
großzügig, was in diesem Zusammenhang lobend erwähnt werden muß.
Ebenso bringen die Verantwortlichen großer Firmen ihr Mitgefühl für
Bedürftige im Ausland zum Ausdruck. Sie demonstrieren auf diese
Weise ihre soziale Verantwortung, ohne darüber viel Aufhebens zu
machen. Dieses als beispielhaft zu bezeichnende Verhalten deutscher
Unternehmer und der ihnen dabei assistierenden zahlreichen Mitarbeiter
ist in der Öffentlichkeit nicht genügend bekannt und verdient,
entsprechend
gewürdigt zu werden.
Gleich zu Jahresbeginn darf ich die Gelegenheit nutzen, den herzlichen
Dank des Vorstands des Internationalen Hilfsfonds e.V., an alle, die
den
IH im Jahre 2011 treu unterstützt haben, anerkennend herauszustellen.
Denn es ist die Großzügigkeit des Gebens vieler Menschen, die –
bescheiden im Hintergrund stehend, mit ihrer lobenswerten Haltung
gegenüber sozial Benachteiligten – mehr für das Ansehen Deutschlands
in der Welt leisten, als die von den Massenmedien hofierten Größen aus
Show und Politik. Deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen, all
denjenigen
nochmals zu danken, die den IH kontinuierlich unterstützt und
dadurch konkrete Hilfsmaßnahmen ermöglicht haben. Angesichts der
nicht gerade spenderfreundlich ausgerichteten BRD-Steuerpolitik für
Sachgüter ist insbesondere die vom Mittelstand ermöglichte Hilfe alles
andere als selbstverständlich und deshalb hervorhebenswert, zumal die
vom Staat früher gewährten steuerlichen Vergütungen spürbar reduziert
worden sind, bei Erhöhung des bürokratischen Aufwands...
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DER
SOZIALABBAU IM OSTEN VERSCHÄRFT DIE NOTLAGE DER
ÄRMSTEN!
In den Nachfolgestaaten des auseinandergefallenen Sowjetreiches und
in Osteuropa ist die Armen- und Nothilfe des Internationalen Hilfsfonds
e.V. für viele Notleidende im Jahr 2010 eine unverzichtbare Hilfe
geblieben. Diese bereits ins 20ste Jahr gehenden Fürsorge-Maßnahmen
des IH haben vor allem in den letzten Jahren einen noch größeren
Stellenwert
erhalten. Während man beim Kollaps der UdSSR 1991 im
Westen davon ausging, im Osten würde sich automatisch alles zum
Besseren
wenden, mußte man jedoch enttäuscht erkennen, daß diese optimistische
Erwartung nur eine Wunschvorstellung war, der sich die Regierungen in
den USA und den EU-Staaten erwartungsfroh hingegeben hatten.
Positiv bleibt weiterhin die Tatsache: Mit der Auflösung der UdSSR
ist gleichzeitig die militärische Bedrohung für den Westen gewichen.
Mit der Erlangung der nationalen Souveränität wäre in allen
Nachfolgestaaten
der UdSSR ein konstruktiver Neuanfang bei der Erschaffung
eines neuen Versorgungs- und Gesundheitswesens dringlich erforderlich
gewesen. Die neuen Herrscher taten sich jedoch damit außerordentlich
schwer und stehen dabei, wie in all den unabhängig gewordenen Staaten
festzustellen ist, vor unlösbaren Problemen, denn für jeden objektiven
Betrachter ist unschwer nachvollziehbar: Diese Probleme sind selbst bis
in die Gegenwart hinein immer noch nicht gelöst worden.
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| Belarus:
Dr. Wladimir Kretschik kümmert sich auch um ältere Patienten. Unser
Photo zeigt ihn bei einem Hausbesuch des erblindeten 90jährigen Filip
Golub, der
für diese liebevolle Zuwendung sehr dankbar ist. |
Belarus:
Auch die 87jährige Ehefrau Jadviga Golub, die an Krebs leidet, erfährt
bei seinem Hausbesuch medizinische Hilfe. |
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| Belarus:
Unser Photo vermittelt einen Blick in das Innere des Dorf-Krankenhauses
von Novoelnja, wo sich das Pflege-Personal den Patienten widmet. |
DIE REGIERUNGEN KOMMEN IHREN SOZIALEN PFLICHTEN NICHT NACH!
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| Rumänien:
Die Schulkinder in Vulcan zeigen ihre Freude über die Schokoartikel. |
Die in einer Reihe von Nachfolgestaaten der UdSSR praktizierte,
anhaltende
Unterversorgung der Krankenhäuser, der Sozialeinrichtungen, wie
Altersheime, Waisenhäuser und Einrichtungen für körperlich und geistig
Behinderte, hat die Gesundheits- und Sozialfürsorge quasi „zu Tode
gespart“. Daraus spiegelt sich ein Demokratieverständnis wider, dem es
bis heute noch an Verantwortungsbewußtsein gegenüber den
schutzbedürftigen
Alten, Behinderten, Waisen und Obdachlosen und den zahlreichen
Arbeitslosen gebricht.
Die sich daraus ergebenden Konsequenzen haben solch gravierende
Ausmaße angenommen, daß in diesen Ländern des Ostens jedes Jahr in
den bitterkalten Wintermonaten viele alte Menschen, geschwächt
durch Unterernährung und Kälte, dem Tode anheimfallen. Diese
skandalösen Vorkommnisse wiederholen sich Jahr für Jahr und lassen
erkennen, welch grausamem Schicksal diese wehrlosen Menschen
ausgeliefert sind und so zum Opfer einer inhuman agierenden
Politikerklasse
werden.
Durch das Beschneiden ihrer ohnehin minimalen Unterstützung wird
den alten Menschen, die über keine Lobby verfügen und sich nicht wehren
können, zynisch die Lebensgrundlage entzogen: So beträgt z. B. in
Georgien die Altersrente pro Monat unter 40 Euro! Und dies, obwohl die
EU seit Jahren Milliarden an Finanzhilfen in dieses Land pumpt. Die
Alten werden von der politischen Führung als soziale Last und als
„finanzielle Belastung“ für den Staatshaushalt empfunden. Daß die alt
und gebrechlich gewordenen Menschen ihr ganzes Berufsleben hindurch
zum Nutzen des Landes und seines Volkes Leistung erbracht
haben, wird völlig ignoriert.
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| Rumänien:
Für diese armen Kinder ist Schokolade eine rare Überraschung! |
Georgien:
Unser Photo zeigt Ketevan und ihre bettlägrige, gelähmte Mutter. |
HILFE-ANERSUCHEN AUS INGUSCHETIEN AN DEN IH
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| Der
58jährige Bergmann Pavel Bujneriuc hat bei einem Unfall in der Mine
beide
Beine verloren. Er erhielt, wie andere Schwerbehinderte, einen
Rollstuhl vom IH. |
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| Der
IH stellt dem Krankenhaus Vulcan auch Betten zur Verfügung. |
Der Repräsentant der Ständigen Vertretung der Republik Inguschetien
beim Präsidenten der Russischen Föderation in Moskau, Herr V.S.
Yevloyev,
hat sich mit untenstehendem Schreiben vom 07.12.2011 an den
Vorsitzenden des Internationalen Hilfsfonds e.V. mit der Bitte um
Kooperation für folgende Bereiche gewandt: Humanitäre Hilfe für
Behinderte und Invaliden und anderen Notleidenden steht dabei aufgrund
der schwierigen wirtschaftlichen Lage und sozialen Not in Inguschetien
im Vordergrund. Allein schon die geographische Lage des
Landes, mit Georgien im Süden, Tschetschenien im Osten und Nord-
Ossetien im Westen, läßt erahnen, welch schwierige Verhältnisse für
die dortige Bevölkerung vorherrschen. Der IH ist bemüht, Hilfsgüter
wie z.B. Rollstühle, Gehhilfen, Krankenhausbetten sowie Kleidung
und Nahrungsmittel für die Bedürftigen dort bereitzustellen.
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| Belarus:
Unser Photo zeigt eine Lehrerin, die in einer Schule für taubstumme
Kinder unterrichtet. |
VERMASSUNG STATT SOZIALER TAT – DAS IST DER STAAT!
Die Verpflichtung zur Verantwortung und Hilfe all den Kranken und
Schwachen gegenüber, wurde als hinderlicher Ballast in
menschenverachtender
Manier über Bord geworfen, denn:
„Menschlichkeit“
– vor
allem Verantwortung wehrlosen Mitmenschen, die nicht in der Lage
sind, sich selbst zu helfen –
„rechnet
sich nicht“ in einer Welt, in
der nur
noch die Pseudo-Wertgröße „Profitmaximierung“ Beachtung findet!
Die Profitgier, die auch in der EU und anderen westlichen Staaten fast
den Status eines Glaubensbekenntnisses erlangt hat, dient
beschämenderweise
ebenfalls den Herrschenden im Osten als Richtschnur.
Humane Werte und Mitleid mit den Leidenden und Schwachen werden
oft als überflüssige Sentimentalitäten belächelt. Die herrschende
Politikerklasse
verfolgt ganz andere, egoistische Ziele, wie zahlreiche
Korruptionsfälle
erkennen lassen...Die jahrelang betriebene hemmungslose
Bereicherung durch Regierungsverantwortliche in den Nachfolgestaaten
der UdSSR hat man im Westen zumeist widerspruchslos hingenommen.
In Verkennung der Sachlage wurde dies im Westen in vielen Presseorganen
sogar propagandistisch verbrämt und als „Orangene Revolution“
(Ukraine), „Rosen-Revolution“ (Georgien) und „Tulpen-Revolution“
(Kirgistan) hochleben lassen. Aus der Nähe betrachtet stellten sich
diese
als „Revolutionen“ gepriesenen, falschen Versprechungen allesamt als
eine groß angelegte Volksverdummung dar.
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| Geogien:
Das Krankenshaus der Kleinstadt Kareli verfügt nur vormittags während
weniger Stunden über fließendes Wasser, sodaß man dort auf diese Weise
Reserven
anlegt. |
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| Geogien:
Dieser Quelle bedient sich das Hospital der Kleinstadt Kareli, ebenso
wie deren Bürger. |
VIELE
NOTLEIDENDE SIND AUF DIE HILFE AUS DEM AUSLAND ANGEWIESEN!
In Anbetracht dieser Problematik, die sich für die Benachteiligten im
Osten viel schlimmer darstellt, als sie bei uns im Westen wahrgenommen
wird, ist nachvollziehbar, wie wichtig für die ihrer Armut überlassenen
sozial Schwachen und Ausgegrenzten die Hilfe aus dem Ausland
ist. Die Hilfsgütersendungen, die der Internationale Hilfsfonds – dank
fürsorglich denkender und großzügig handelnder Gönner aus Deutschland
– in die Empfängerländer des Ostens verbracht hat, bleiben dort
eine von vielen ersehnte Stütze für die Ärmsten, so auch im Jahre 2011.
Daran dürfte sich in absehbarer Zukunft kaum etwas ändern, zumal die
„Politik der unterlassenen Hilfeleistung“, wie sie im Osten
systematisch
gegenüber Bedürftigen betrieben wird, nichts Gutes verheißt.
WICHTIGE HILFELEISTUNGEN DES IH FÜR DIE ÄRMSTEN GEORGIENS!
Der Internationale Hilfsfonds hat sich bemüht, im Rahmen der ihm
gegebenen Möglichkeiten, Georgien zu einem Schwerpunkt seiner
Armenhilfe zu machen. Konkret gesprochen heißt dies für das Jahr
2011, daß in Georgien vom IH 8 Container mit Hilfsgütern in Höhe von
434.644,-- Euro – unter der bewährten Aufsicht von IH-Repräsentant
Prof. Dr. N. Nadirashvili zur Verteilung kamen.
Damit erhöht sich die vom IH seit 1991 an Georgien geleistete
humanitäre
Hilfe auf einen Gesamtwert von mehr als 10 Mio. Euro, bei einem
Volumen von über 1400 Tonnen. Dieses Resultat ist deshalb
bemerkenswert,
weil es sich dabei, wie oben bereits erwähnt, um ausschließlich
privat akquirierte Spenden handelt. In anderen Worten: Im Gegensatz zu
manch anderen großen Hilfsorganisationen, denen erhebliche staatliche
Gelder zufließen, geht diese Leistung des Internationalen Hilfsfonds
e.V. ausschließlich auf eigene Initiative seiner Mitarbeiter zurück. In
diesem Lichte betrachtet, nimmt sich die Hilfe des IH für Georgien
umso beachtlicher aus!
IH-HILFE FÜR JÜDISCHE MINDERHEITEN
Der IH bemüht sich, in seine Ost-Nothilfe stets auch ethnische
Minderheiten
in seine Unterstützung miteinzubeziehen. In Weißrußland widmet
sich der IH mit seinen Hilfsmaßnahmen nun schon seit Jahren auch
jüdischen Minderheiten, bei der die Kooperation mit der lokalen
Hilfsorganisation
‚Voluntas’, in Verbindung mit dem East European Jewish
Heritage Project, unter Leitung von Herrn Franklin Swartz, im
Mittelpunkt
stand. Diese Kooperation soll im Jahre 2012 fortgesetzt werden,
wobei der Schwerpunkt eine neue Behandlungsform für erblich belastete
Kinder mit multiplen Lernstörungen ist. Selbst für
schwerstlernbehinderte
Kinder, die an Gehirnschwäche und dem Down-Syndrom
leiden, besteht Hoffnung, in den ihnen bislang verschlossenen
Lernprozeß
Eingang zu finden, was einen Ausweg aus der bislang als schicksalhaft
gewähnten Lethargie und der damit zusammenhängenden Isolation
dieser Benachteiligten eröffnet. Es ist geplant, diese in Belarus
erfolgreich zur Anwendung gebrachte Konzeption im Rahmen von
Hilfsprojekten gleichermaßen in anderen Nachfolgestaaten der UdSSR
umzusetzen.
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| Geogien:
Ketevan haust mit ihrer Familie in erdrückender Armut. |
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| Ukraine:
In den Pflegeheimen verschaffen die Gehhilfen
des IH den Alten große Erleichterung.
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TSCHERNOBYL-OPFER
STEHEN NACH WIE VOR IM MITTELPUNKT DER
IH-HILFE FÜR DIE UKRAINE!
IH-Repräsentant Prof. Dr. Youri Rodionov, der für die Verteilung der
Hilfsgüter in der Ukraine verantwortlich zeichnet, hat, wie aus den
IH-Nachrichten
ersichtlich, über die Problemlage der Tschernobyl-Opfer
das Jahr 2011 hindurch laufend berichtet. Er zeigte dabei auf, wie
wichtig
diese aus Deutschland kommende Unterstützung gerade für die
Krankenhäuser, Rehabilitationszentren und die
Onkologischen Institute sind, wo sich Fachärzte
und Pflegepersonal aufopferungsvoll um
diese unschuldig Leidenden kümmern.
Da die Problematik der Tschernobyl-Opfer
fortbesteht, muß es im neuen Jahre 2012 wiederum
unser Anliegen bleiben, diesen bedauernswerten
Menschen auch weiterhin unsere
Hilfe zuteil werden zu lassen. Der Internationale
Hilfsfonds hat auf Bitten ukrainischer
Hilfsorganisationen seine Aktivitäten zugunsten
von Tschernobyl-Opfern wieder aufgenommen
und im Jahre 2011 Hilfsgüter im
Wert von über 403.000,-- Euro, bei einem
Volumen von 77 Tonnen nach Kiew und Zhitomir
verbracht. Damit erhöht sich der Gesamtwert
der vom IH für die Ukraine geleisteten
Hilfe auf nunmehr insgesamt 9,6 Mio Euro,
bei einem Volumen von über 1500 Tonnen.
Spendenkonten
(donation accounts):
Postbank Frankfurt, Kto.: 134 64-602 / BLZ 500 100 60
Commerzbank, Frankfurt (Main),
Kto.: 264 92105 / BLZ 50080000
Für Spenden aus dem Ausland
(for donations from abroad):
Commerzbank, Frankfurt (Main)
IBAN: DE37 5008 0000 0026 4921 05
BIC: COBADEFF |
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Impressum
Internationaler
Hilfsfonds e.V.
Siemensstraße 3
D-61191 Rosbach v.d.H.
Telefon: 06003-9191-0
Telefax: 06003-919120
e-mail:Int.Hilfsfonds@t-online.de
Internationaler
Hilfsfonds e.V.
International Liaison Office
Prof. Dr. Karl H. Koch
Rue Faider 67
1050 Brüssel (Belgien)
Telefon: 0032-2-533 08 20
Telefax: 0032-2-538 89 48
e-mail: info@hilfsfonds.be
IH im
Internet:
www.internation-hilfsfonds.org
Redaktion;
K. H. Koch
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Die Prüfung
der
Jahresrechnung des
Internationalen Hilfsfonds e.V. durch die KPMG, Köln, erfolgt unter
Beachtung des Prüfungsstandards des Instituts der Wirtschaftprüfer
(IDW) zur Rechnungslegung von Vereinen.
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IH-HILFE
FÜR EU-LÄNDER IN NOT: LETTLAND,
LITAUEN UND RUMÄNIEN
Nachdem – trotz EU-Zugehörigkeit – in den
baltischen Staaten eine zunehmende Verarmung
unter breiten Bevölkerungsschichten
aufgetreten ist, bemüht sich der IH, den
Benachteiligten dieser Kleinststaaten im Rahmen
seiner Möglichkeiten Hilfe darzubieten.
Der IH hat 2011 je einen Hilfsgütertransport in
diese Länder verbracht. Riga in Lettland
erhielt im Mai 2011 Hilfsgüter mit über 18
Tonnen Gesamtgewicht im Werte von über
57.000 Euro und Litauen hat Anfang Dezember
diesen Jahres humanitäre Hilfe mit Wert
von über 87.000,-- Euro bei einem Volumen
von über 13 Tonnen erhalten. Der IH-Repräsentant
Professor Youri Rodionov kann seine
Erfahrung nutzen und koordiniert die Hilfsmaßnahmen
in Weißrußland, in der Ukraine,
ebenso wie in Lettland und Litauen.
Schon Jahre vor Eintritt Rumäniens in die EU
hat der IH humanitäre Hilfe für Bedürftige dieses
Landes geleistet, das als „Armenhaus“ des
Balkan galt. Unsere Hilfe für Rumänien übersteigt
die Wertgrenze von 3,4 Mio. Euro, bei
einem Hilfsgütervolumen von über 700 Tonnen.
Während die Aktivitäten des IH zuvor
hauptsächlich auf Krankenhäuser, Waisenhäuser,
Kindergärten, sowie Straßenkinder (in
Bukarest) ausgerichtet war, haben wir uns in
den letzten Jahren auf Hilfsmaßnahmen für
arbeitslos gewordene Bergleute in der Region
um die Kleinstadt Vulcan konzentriert.
Dem Internationalen Hilfsfonds e.V. war es,
dank treuer Unterstützung und wertvoller Zuwendung
Ihrerseits, werte IH-Gönner, im vergangenen
Jahr vergönnt, vielen Vergessenen und
Notleidenden im Osten wirkungsvolle Hilfe zu
leisten. Hierfür möchte ich Ihnen im Namen des
Vorstands unseres Hilfswerks herzlich danken und hoffe, daß Sie uns
auch im Neuen Jahr 2012
Ihr Wohlwollen zuteil werden lassen, wenn es
darum geht, Kranken und Behinderten, Armen,
Waisen und Bedürftigen zu helfen.
Mit meinem herzlichen Dank an Sie möchte
ich die besten Wünsche für ein glückliches
Neues Jahr verbinden, getragen von Wohlergehen
und guter Gesundheit.
Ihr
Prof. Dr. Karl H.
Koch
Vorsitzender
Internationaler Hilfsfonds e.V.