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Man
tut gut daran, die spielerische Komponente beim Lernen zu nutzen!
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Der
Einsatz moderner Lehrmittel und die Anwendung neuester Lehrmethoden
wirken sich schon im Vorschulalter positiv aus!
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EIN
ENDE DER WIRTSCHAFTSKRISE IST NICHT IN SICHT!
Trotz der inzwischen eingeleiteten Finanzreform, mit der die ins
Unermeßliche gestiegenen Inflationsraten eingedämmt werden konnten,
kann von einer Entspannung der Krisensituation in Zimbabwe nicht die
Rede sein! Die Ursache hierfür liegt im Darniederliegen der Wirtschaft
begründet. Internationale Beobachter sehen in der anhaltenden
politischen Krise den Kern des Problems.
Erst auf Druck aus dem
Ausland einigte man sich in Zimbabwe auf eine Beteiligung der
Opposition an der Regierung. Diese Maßnahme hat zwar zur Verminderung
der innenpolitischen Spannungen beigetragen, jedoch
wirtschaftspolitisch gesehen, zu einer Patt-Situation geführt, die
dadurch charakterisiert ist, daß selbst gravierende Probleme nach wie
vor nicht angegangen werden.
Als Haupthindernis hierfür
ist das unverantwortliche Aufschieben wichtiger Entscheidungen zu
werten, ohne die es keine Stabilisierung der innenpolitischen Lage
geben kann. Die dadurch hervorgerufene Unsicherheit verhindert die so
dringend benötigten Investitionen, deren es unbedingt bedarf, um die
sehnsüchtig erwartete wirtschaftliche Wende einleiten zu können.
Stabilität im Innern ist
allerdings unabdingbare Voraussetzung nicht, nur für inländische
Investitionen, sondern auch die noch bedeutsameren
Auslandsinvestitionen, ohne die eine Wiederbelebung der Industrie und
eine Steigerung der Produktion nicht machbar ist.
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Frau
Ezelle Schimper tut ihr Bestes, die Hilfsgüter so gerecht wie möglich
aufzuteilen: Nun hat die Justin Chauke-Sekundarschule neue Schulmöbel
erhalten.
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Der
IH hilft den Schulen mit neuen Wandtafeln und Mobiliar
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| Diese junge Frau betreut AIDS-Waisen im
Lirhanzo-Projekt. Sie freut sich über die neuen Büromöbel aus
Deutschland. |
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| Im Lirhanzo-Projekt leisten Schulmöbel gute
Dienste. |
Die
katastrophale Lage, in der sich die heimische Landwirtschaft befindet,
hat tiefe Spuren hinterlassen! Zimbabwe hatte in der Vergangenheit
seine wichtigsten Exporterlöse aus seinen Agrarüberschüssen erzielt.
Durch die Enteignung und der damit einhergehenden Vertreibung weißer
Farmer, deren Familien oft schon seit Generationen in Zimbabwe ansässig
waren, sind die Erträge aus der Landwirtschaft auf ein historisches
Tief abgesackt. Wenn ein Land, das, wie Zimbabwe, seinen Wohlstand in
erster Linie den Agrarexporten verdankte, seine Agrarproduktion
inzwischen aber so weit gemindert hat, daß nun schon seit Jahren sogar
die Selbstversorgung der einheimischen Bevölkerung nicht mehr
gesichert
werden kann, erkennt ein jeder, wie gravierend sich die
Wirtschaftslage
Zimbabwes darstellt.
Ohne die internationale
Nahrungsmittelhilfe wäre die Bevölkerung dem Verhungern
ausgeliefert!
Angesichts dieser andauernden Krisensituation fragt man sich, wie
lange
die Regierenden die Leidensfähigkeit ihrer Bevölkerung noch
strapazieren wollen…
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AIDS-Waisen
tragen schwer an ihrem Schicksal. Mit geeigneten Spielsachen versuchen
wir, ihnen eine Freude zu machen.
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Frau
Ezelle Schimper leitet das IH-Patenschafts- und
Schulförderungsprojekt
in der Region Chikombedzi. Sie genießt das uneingeschränkte
Vertrauen
der Hilfsbedürftigen.
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Auch
die Vorschul-Klassen werden vom IH mit Schulmöbeln bedacht.
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| Die
Lehrer, deren Gehälter oft nur unregelmäßig zur Auszahlung kommen,
freuen sich über die gute Kleidung aus Deutschland.
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| Die
Schüler der Chanienga-Grundschule sind glücklich über die neuen
Schulmöbel. So macht das Lernen richtig Spaß! |
DIE
HILFE AUS DEUTSCHLAND IST NÖTIGER DENN JE!
Das
IH-Patenschafts- und Schulförderungsprojekt in der Region Chikombedzi
hat eine wichtige Aufgabe zu erfüllen, wenn es darum geht, den
Schulbetrieb in dieser abgelegenen Region im Süden Zimbabwes aufrecht
zu erhalten. Dies ist dem Internationalen Hilfsfonds e.V. in all den
Jahren zuvor, bis in die Gegenwart hinein, gelungen. Wenn uns trotz
größter Schwierigkeiten ein solch bemerkenswerter Erfolg beschieden
war, so verdanken wir das vor allem Ihnen, unseren treuen Spendern, die
gerade dann, wenn die Notlage der Ärmsten Chikombedzis hoffnungslos
schien, ihre Unterstützung des IH fortgesetzt haben. Dieses Vertrauen
ehrt uns, muß jedoch unserem Hilfswerk Verpflichtung und Ansporn
zugleich sein, unsere Arbeit auch weiterhin zum Wohle der Ärmsten in
der Region Chikombedzi konstruktiv fortzusetzen!
DIE
FINANZKRISE GEFÄHRDET DAS GESAMTE SCHULWESEN DES LANDES!
Die in Zimbabwe allgegenwärtige Finanznot bringt
die Schulen des ganzen Landes in größte Bedrängnis. Es gab Zeiten, in
denen überhaupt keine Gehälter mehr an die Lehrer ausbezahlt wurden.
Lange Zeit hindurch waren die Lehrer, ebenso wie ihre Schulen, das
Opfer einer Inflation, deren Geldentwertungsgeschwindigkeit sich
zusehends steigerte. Dies führte das Land in eine Sackgasse der totalen
Geldentwertung, sodaß viele Lehrer gezwungen waren, ihren Beruf
aufzugeben, im sich dann Ausland zu verdingen, da sie ihre Familie
nicht mehr ernähren konnten.
Dem Phänomen einer
galoppierenden Inflation konnte
sich niemand entziehen; auch die Schulen selbst waren davon stark
betroffen. Die Schulleiter mußten hilflos mit ansehen, daß das ihnen
zur Verfügung stehende Budget quasi nur noch auf dem Papier existierte,
zumal das Geld zum Höhepunkt der Inflation so gut wie keinen Kaufwert
mehr hatte.
BESONDERS
GEFRAGT: SCHUL- UND LEHRMITTEL
In
den IH-Nachrichten, Februar-Ausgabe 2010, haben wir ein Dankschreiben
des Rektors der Chikombedzi-Schule, Herrn J. Ndawi, veröffentlicht, aus
dem hervorging, wie wertvoll die Hilfsgütersendungen des IH aus
Deutschland für die in tiefe Not geratenen Schulen sind.
Dabei war interessant
festzustellen, daß die gesamte
Palette an Schul- und Lehrmitteln, die eine Schule benötigt, um seinen
Lehrbetrieb aufrecht zu erhalten, in Zimbabwe schon seit Jahren zu
Mangelprodukten geworden sind. Ohne Sendungen von Schulheften,
Übungsbüchern, Schreibsachen, etc. aus dem Ausland könnten viele
Schulen in Zimbabwe längst nicht mehr ihrer Aufgabe gerecht werden, den
Kindern einen regelmäßigen Schulbesuch anzubieten.
MANGEL
AN EINRICHTUNGSGEGENSTÄNDEN!
Auch Einrichtungsgegenstände, wie Schulund Büromöbel, ebenso wie
Wandtafeln, Karten und Atlanten für den Geographie-Unterricht, sind für
die Schulen Zimbabwes unerschwinglich geworden. Der IH hat, wie schon
in den Jahren zuvor, diese Mangel-Produkte, insbesondere Schulmöbel und
Lehrmittel, mit seinen Hilfsgüter-Containern aus Deutschland an
verschiedene Schulen der Region Chikombedzi zur Verteilung gebracht.
Auch im laufenden Jahr 2010 wollen wir versuchen, dem Bedarf der
Schulen soweit wie möglich zu entsprechen.
In diesem Zusammenhang
erscheint es angebracht – wie schon in der Februar-Ausgabe der
IH-Nachrichten – aus einem weiteren Schreiben des Rektorats der
Chanienga-Grundschule, in dem auf die Entwicklung der Jahre 2008-2009
hingewiesen wird, wie folgt zu zitieren:
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„Das Jahr 2008 ist
unserer Schule als ein Problemjahr in Erinnerung
geblieben, weil es von einer großen Hungersnot gezeichnet war. Da viele
Kinder unzureichend ernährt und zu schwach waren, konnten sie damals
den Weg von zu Hause zur Schule oftmals nicht zurücklegen. Diese
Probleme blieben nicht ohne negative Auswirkungen auf die schulischen
Leistungen, die bei vielen Kindern stark absanken. Dies wiederum
veranlaßte eine Reihe von Lehrern, ihren Dienst zu quittieren, was sich
ebenfalls negativ niederschlug, weil der Lehrermangel dazu beitrug, daß
die Zahl derer, die das Klassenziel am Ende des Schuljahres
verfehlten, stieg.
Erfreulich war es für die Schule, daß der IH mit seinen Hilfsgütern
Beistand gewährte: Samen und Gartenartikel erleichterten der Schule den
Anbau von Gemüse in den
Schulgärten, was zur Eigenversorgung der Lehrer und Schulkinder
beitrug. Außerdem wurden Hygiene-Artikel an
die Schüler verteilt, inklusive Zahnpasta, denn auch in Krisenzeiten
muß in Schulen
auf die tägliche Hygiene geachtet werden. Aber es gilt darüber hinaus,
daß die Voraussetzungen
für einen regelmäßigen Schulbetrieb geschaffen werden: Die Schüler
aller Klassen, angefangen
von Schuljahr 1, bis zum Schuljahr 7, erhielten vom IH Übungshefte, was
den Lehrbetrieb sehr
erleichterte.
Da inzwischen der Lehrermangel behoben ist, konnte das Lern-Niveau
deutlich verbessert werden. Die Schule sieht sich jedoch einem neuen
Problem gegenüber, das darin besteht, daß die Kapazität der
Elektrizitätsversorgung nicht ausreicht, um alle Schul-Computer zu
versorgen. Hier könnte nur ein Generator für Abhilfe sorgen.
Die Schulleitung wäre dem IH außerdem für weitere Schul- und Lehrmittel
verbunden.
In großer
Dankbarkeit,
Ihre
J. Zarira, Rektorat“
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Die
neuen Werkzeuge aus Deutschland ...
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Praktische
Geschenke kommen immer gut an – wie z. B. diese neuen Schulranzen.
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...
kommen bei den Reparaturarbeiten sofort zum Einsatz.
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Mit
dem geeigneten Werkzeug lassen sich die komplizierteren Reparaturen
viel besser durchführen!
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| Auch kleine Bälle können große Freude
machen! |
Ich möchte die
Gelegenheit
wahrnehmen, Ihnen, werte IH-Paten, für Ihre großzügige Unterstützung
zu
danken, die Sie den Bedürftigen und Schulen der Region Chikombedzi in
diesen schwierigen Zeiten zugute kommen lassen.
Mit herzlichem Dank,
Ihre
Ezelle
Schimper
Leiterin des IH-Patenschafts-und Schulförderungsprojekts
in der Region Chikombedzi
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| Chic,
die neuen Latzhosen! Da strahlen die Kleinen! |
Gerade
bei unterernährten Kindern leisten Kindernährmittel wertvolle Hilfe! |
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Baby-Nährmittel
gehören zu den absoluten Mangelprodukten in Zimbabwe und sind dort
kaum
erhältlich!
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Neue
Kleidung für die Ärmsten: Die Freude darüber ist nicht zu übersehen!
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