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Werte IH-Gönner,
jeweils zum Ende und zum Beginn eines jeden Kalenderjahres geben wir
unseren Spendern ein Resümee über die Arbeit des Internationalen
Hilfsfonds: Während in der Dezember- Ausgabe der IH-Nachrichten 2009
die Arbeit unseres Hilfswerkes in den Entwicklungsländern zur
Darstellung kam, so dürfen wir Ihnen nunmehr in der ersten Ausgabe der
IH-Nachrichten des Jahres 2010 einen Überblick über die Armen- und
Nothilfe in Ost-Europa und den Nachfolgestaaten der UdSSR des Jahres
2009 geben.
DIE FINANZKRISE
VERSCHÄRFT DIE NOTLAGE DER ÄRMSTEN IM OSTEN: DER IH LEISTET KONKRETE
HILFE!
Der Zusammenbruch der Sowjetunion hat wirtschaftliche,
gesellschaftliche und soziale Verwerfungen mit sich gebracht, wie sie
im europäischen Raum in der jüngsten Geschichte ohne Beispiel sind. Ein
von einer rigiden, kommunistisch geprägten, allmächtigen Bürokratie
dominierter Machtapparat, ausgestattet mit einem bedrohlichen
Waffenpotential, beherrschte jahrzehntelang ein Imperium unglaublichen
Ausmaßes, das vor seinem Kollaps nicht nur großflächige Gebiete in
Zentralasien, wie z. B. Kasachstan, Usbekistan, Turkmenistan,
Tadschikistan und Kirgistan und sogar noch weite Teile Afghanistans
umfaßte. Aber nicht nur in Asien bewies sich die UdSSR als
dominierender Machtfaktor, sondern seine Einflußsphäre reichte bis in
die DDR, nach Mitteleuropa hinein. Als dieses Riesenreich dann nach und
nach in sich zusammenbrach, hinterließ es ein Vakuum, in dem sich die
plötzlich zur Selbständigkeit gezwungenen Völker, entgegen aller
anfänglichen Euphorie, mit ihrer unerwarteten Freiheit nicht
zurechtkamen.
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Georgien:
Der 69jährige Saur Suchbaya, der 1995
als Bürgerkriegs-Flüchtling aus Abchasien nach Batumi kam, erhält
monatlich nur eine karge Invaliden- und Flüchtlingsrente von
umgerechnet 40 Euro; Altersrente erhält er dagegen nicht!
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Wie schwer die Nachfolgestaaten der UdSSR an dieser Hypothek zu tragen
haben, läßt sich fast 19 Jahre später, also auch im Jahre 2010, noch
nachvollziehen. Besonders schmerzhaft für die Bevölkerung dieser Länder
ist dabei das Wegbrechen der zuvor tragenden Sozialsysteme erkennbar
geworden, für die bis heute immer noch kein ausreichender Ersatz
gefunden wurde. Nach wie vor existiert in den Nachfolgestaaten der
UdSSR kein tragendes Gesundheits- und Sozialwesen! Im Gegenteil: Es tun
sich erschreckende Lücken auf, denn insbesondere die Fürsorge für
sozial Schwache befindet sich in einem beklagenswerten Zustand.
Diese traurige Realität gilt sogar in denjenigen einstmals zum
Sowjetblock zugehörigen Ländern, die inzwischen zu Mitgliedern der EU
avancierten und jährlich aus dem Brüsseler Topf erhebliche Finanzhilfen
erhalten.
DIE
WIRTSCHAFTLICHEN UND POLITISCHEN VERWERFUNGEN FÜHRTEN ZU ZUNEHMENDER
VERARMUNG!
Durch den Zusammenbruch des Sowjetreiches hervorgerufenen politischen
und wirtschaftlichen Verwerfungen wurde das zuvor bestehende
Sozialgefüge nicht nur empfindlich in Mitleidenschaft gezogen, sondern
brach gänzlich weg. Als größtes aller Übel kam hinzu: In den plötzlich
auf sich allein gestellten Staaten kamen skrupellose Politiker, die
zuallererst ihre eigenen Interessen pflegten, an die Hebel der Macht,
was bekanntlich verheerende Folgen nach sich zog. Die hieraus
resultierende Finanzmisere versuchte man, wenngleich vergeblich, durch
Budget-Beschneidungen einzuschränken:
„Gespart“ wurde dabei zwangsläufig vor allem an den Sozialleistungen,
dem Gesundheitswesen, dem Schulwesen, bei Bildung und Forschung, wofür
nur noch jämmerlich geringe Restbudgets dessen zur Verfügung standen,
was notwendig gewesen wäre, um das Funktionieren des permanent
notleidenden öffentlichen Dienstes zu gewährleisten. In den jüngst zur
erweiterten EU hinzugekommenen Staaten wie z.B. Bulgarien und Rumänien,
hat die dort vorherrschende Korruption sogar dazu geführt, daß die
Milliardenzuschüsse aus Brüssel auf Eis gelegt und erst dann zur
Ausschüttung kamen, als gewisse Mindestauflagen in der
Korruptionsbekämpfung erfüllt worden waren. Die Leidtragenden solch
trauriger Vorkommnisse sind – wie könnte es anders sein – auch in
diesen Ländern wiederum die Ärmsten!
HILFE FÜR
GEORGIEN
Georgien hat sich in den letzten
Jahren immer mehr zum Sorgenkind des Kaukasus entwickelt. Trotz
großzügigster Unterstützung seitens der EU, die über 4 Milliarden als
Aufbauhilfe speziell zur Infrastrukturverbesserung und für soziale
Maßnahmen zur Verfügung gestellt hatte, schreitet die Verarmung großer
Bevölkerungsteile weiter voran. Der Hauptgrund hierfür ist in erster
Linie in der militärischen Aufrüstung des Landes zu sehen, die
ihrerseits Milliardenbeträge verschlingt, die dann für die
Armutsbekämpfung nicht mehr zur Verfügung stehen. Und so ist keine
Besserung der prekären Notlage der Ärmsten in Sicht.
Riskante Kriegsabenteuer der Regierung Saakaschwili, die die
Zurückholung Abchasiens und Süd-Ossetiens zum Ziel hatten, waren von
vornherein zum Scheitern verurteilt und schufen neue Realitäten,
wodurch die Abspaltung beider umkämpften Regionen von Georgien
zementiert wurden. Daran ändern auch die drei US-Militärstützpunkte
nichts, die noch zu Bush’s Regierungszeit installiert worden waren.
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Rußland: Für
Kinder aus zerrütteten Familien ist liebevolle Zuneigung besonders
wichtig!
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Die Fokussierung der Regierung Georgiens auf militärische Ziele ist
nicht geeignet, den Krisenherd der Vielvölker-Region Kaukasus zu
befrieden. Sogar die exzessiv anmutenden Finanzbeihilfen der EU haben
nicht verhindern können, daß Georgien mehr und mehr zum Armenhaus des
Kaukasus geworden ist. Der IH versucht, dieser bedauerlichen
Entwicklung durch die Intensivierung seiner Nothilfe für Georgien Sorge
zu tragen: Wie die abgebildete statistische Übersicht aufzeigt, nimmt
dieses Land inzwischen den 1. Platz unter den IH-Hilfsempfängerländern
unter den Nachfolgestaaten der UdSSR ein, mit einem Hilfsgüterwert von
über 9,2 Mio. Euro, bei einem Volumen von mehr als 1300 Tonnen. Diese
Zahlen bestätigen die Priorität, die der IH der Armenhilfe Georgiens
beimißt. Auch im Jahre 2010 wird der IH bemüht sein, den notleidenden
Menschen Georgiens wirkungsvoll zu helfen.
HILFE FÜR FÜR
WEISSRUSSLAND
Im Jahr 2009 erhöhte der IH seine Hilfsgüterleistungen, die an
Bedürftige in Weißrußland (Belarus) unter Aufsicht unseres bewährten
Repräsentanten, Prof. Dr. Youri Rodionov, zur Verteilung kamen, auf
einen Wert von über 8,2 Mio. Euro, bei einem Volumen, das über 1.500
Tonnen ausmacht.
Weißrußland wird auch im Jahre 2010 weiter im Fokus unserer Nothilfe
stehen, allein schon wegen der unsäglichen Leiden, die den Menschen aus
den furchtbaren Konsequenzen der Tschernobyl-Katastrophe auch heute
noch erwachsen. Die aufgrund der radioaktiven Belastung hervorgerufenen
gesundheitlichen Schäden werden durch das Erbgut an die
Folge-Generation weitergegeben. Und deshalb hält es der Vorstand des
Internationalen Hilfsfonds e. V. für eine humane Verpflichtung, diesen
Menschen auch weiterhin unsere Aufmerksamkeit zu
schenken.
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Rußland: Im
Kindergarten von Domodedovo erfreut man sich an den Malfarben aus
Deutschland.
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Rußland:
Auch der Kindergarten in Domodedovo erhielt einen Teil der Hilfsgüter
des IH.
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Eine wichtige Zielgruppe, der sich der IH in diesem Lande ebenfalls
widmet, sind die Behinderten. Sein Augenmerk richtet der IH auch auf
die Ärmsten auf dem Lande, die von den meisten Hilfsorganisationen der
EU zumeist vernachlässigt werden. Der IH unterstützt außerdem soziale
Maßnahmen einheimischer Hilfsorganisationen zugunsten armer,
kinderreicher Familien, sowie aus zerrütteten
Verhältnissen.
HILFE
FÜR JÜDISCHE MINDERHEITEN
Der IH bemüht sich stets, in seiner Osthilfe ethnische Minderheiten in
seine Unterstützung miteinzubeziehen. Den jüdischen Minderheiten widmet
sich der IH vor allem in Weißrußland. Hierbei steht die Kooperation mit
der lokalen Hilfsorganisation „Voluntas“, in Verbindung mit dem East
European Jewish Heritage Project, unter Leitung von Herrn Franklin
Swartz, im Mittelpunkt. Diese Kooperation soll auch im Jahre 2010 ihre
aktive Fortsetzung finden und möglichst auch auf andere Länder im Osten
ausgeweitet werden.
HILFE
FÜR RUSSLAND
Die Ereignisse des 2. Weltkriegs müssen uns stets Mahnung bleiben,
durch humanitäre Hilfe aus Deutschland positive Zeichen zur Versöhnung
mit unseren Nachbarn im Osten zu setzen, um auf diese Weise einen
notwendigen konkreten Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten. Denn
der 2. Weltkrieg hat besonders von Weißrußland, aber auch von Rußland,
einen unsäglichen Blutzoll abverlangt. Schon allein deshalb ist hier
unser aller Bekenntnis zur Völkerverständigung wichtig, aber auch
unsere Loyalität erwünscht, die am glaubwürdigsten durch die
Kontinuierlichkeit der Hilfe ihren Ausdruck findet. Und somit wird der
IH, sowohl in Weißrußland, wie auch in Rußland, seine bereits viele
Jahre zuvor begonnenen Hilfsmaßnahmen zugunsten Bedürftiger auch
weiterhin aufrechterhalten.
In Rußland konzentrieren wir uns, wie in Weißrußland, auf die
Zielgruppen körperlich und geistig Behinderter, auf Kranken- und
Waisenhäuser, sowie Altenheime, um deren Patienten und Insassen
konkrete Hilfe angedeihen zu lassen. Die Not- und Armenhilfe des IH hat
in Rußland inzwischen einen Wert von über 4 Mio. Euro erreicht, bei
einem Volumen von mehr als 660 Tonnen. Unsere Anstrengungen waren im
Jahre 2009 speziell auf die Hilfe von Behinderten, Alten und Waisen
ausgerichtet.
HILFE
FÜR RUMÄNIEN
Auch nach
dem Eintritt Rumäniens in die EU hat die Verarmung großer Teile der
Bevölkerung ihre Fortsetzung gefunden. Diese Tatsache ist einerseits
den korrupten staatlichen Strukturen zuzuschreiben; aber auch die
global wirksame Finanzkrise fand ihren negativen Niederschlag.
Besonders die krisengeschüttelten Industriesektoren, wie z.B.
Schwerindustrie und der Bergbau verzeichnen sehr hohe Raten der
Arbeitslosigkeit.
Um die große Not von Bergbau-Arbeiterfamilien zu lindern, hat
Constantin Trufas die Stiftung „Raza Sperantei“ (Hoffnungsstrahl)
gegründet. Der IH hat diese Initiative der Hilfe zur Selbsthilfe
bereits unterstützt, bevor Rumänien der EU beitrat. Der IH hat
inzwischen die Hilfsgüter-Versendung ins Jiu-Tal wieder aufgenommen, wo
Bedürftige aus den Städten Vulca, Lupeni und Uricani Armenhilfe zukommt.
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Weißrußland:
Das Lehrspielzeug des IH kann dazu beitragen, die intellektuellen
Fähigkeiten behinderter Kinder zu fördern.
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Weißrußland:
Unter der fachgerechten Betreuung vonPhysiotherapeutenlernen die Kinder
die auf ihre Behinderungen zurückzuführende Unsicherheit zu überwinden
und neue Lebensfreude zu entwickeln.
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Rußland: Im
Kindergarten von Domodedovo erfreut man sich an den Malfarben aus
Deutschland.
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Rußland:
Auch der Kindergarten in Domodedovo erhielt einen Teil der Hilfsgüter
des IH.
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Die Hilfeleistungen des IH für Rumänien beziffern sich nunmehr auf
einen Wert von 3,2 Mio. Euro, bei einem Volumen von über 680 Tonnen.
HILFE
FÜR LITAUEN
In diesem baltischen Staat hat, ähnlich wie im Fall
Rumäniens, die Armut seit dem EU-Eintritt nicht abgenommen, sondern ist
weiterhin im Steigen begriffen. Der IH widmet sich mit seiner Hilfe
bedürftigen Familien in ruralen Gebieten, in denen die Armut besonders
gravierend ist. Der Bürgermeister der Region und Stadt Ukmerge bedankt
sich für die Hilfsgüter des IH die an über 250 Familien verteilt worden
sind. Die Hilfsleistung des IH für Länder des Baltikums beläuft sich
auf einen Gesamtwert von annähernd 250.000 Euro, bei einem Volumen von
mehr als 50 Tonnen. Der IH wird auch im Jahre 2010 Benachteiligten
dieses Landes seine Hilfe zuteil werden lassen.
HILFE
FÜR KIRGISTAN
Kirgistan gehört zu den wenigen Ländern
Zentralasiens, die der UdSSR zugehörig waren, die nicht über große Gas-
oder Ölvorkommen verfügen und unter chronischer Finanzknappheit leiden.
Mit der politischen Umstrukturierung seit seiner Unabhängigkeit tut
sich auch dieses Land sehr schwer, was daran zu erkennen ist, daß der
Demokratisierungsprozeß schon wiederholt ins Stocken geriet.
Die Auslandsverschuldung Kirgistans ist in erdrückendem
Maße
angewachsen, zumal das Wechselspiel des Lavierens zwischen der USA und
Rußland sich nicht so einträglich ausgewirkt hat, wie erwartet und an
der Finanzmisere kaum etwas zu ändern vermochte. Die hohe
Arbeitslosigkeit ist auch in Kirgistan ein Schlüsselproblem, ohne
dessen Lösung dem Land eine positive Zukunft versagt bleibt.
Die Hilfsgütersendungen des IH für Bedürftige in Kirgistan belaufen
sich bislang auf einen Wert von über 1,4 Mio. Euro, bei einem Volumen
von mehr als 230 Tonnen. Der IH beschränkte sich jedoch nicht nur auf
die Verbringung von Hilfsgütern in dieses verarmte Land, sondern hat
wiederholt seine Ärzte nach Kirgistan gesandt, um dort vor allem arme
Patienten, die sich keine komplizierten chirurgischen Eingriffe leisten
können, zu operieren. Ein IH-Ärzteteam, unter der bewährten Leitung von
Frau Prof. Dr. Eleni Theocharous, hat auch im letzten Jahr über 15
Kinder aus armen Familienverhältnissen erfolgreich operiert, für die
aufgrund fehlender finanzieller Möglichkeiten rettende Operationen
nicht möglich gewesen wären.
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Für Kinder
aus asozialen Familien, in denen bittere Armut vorherrscht, bedeutet
ein Aufenthalt im Camp, daß es oft, zum ersten Mal seit Jahren,
geregelte Mahlzeiten gibt.
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DANK
EIGENINITIATIVE AUCH POSITIVE ERGEBNISSE IN DER IH-OSTHILFE!
Die kontinuierliche Armen- und Nothilfe des IH, die wir seit über 18
Jahren für Bedürftige aus den Nachfolgestaaten der UdSSR leisten, hat
dort auch 2009 wieder ein einhelliges positives Echo gefunden. Im Jahre
2008 hat die Armen- und Nothilfe, die unser Hilfswerk seit dem
Zusammenbruch der Sowjetunion im Jahre 1991 erbracht hat, erstmals die
Wertgrenze von 40 Mio. Euro überschritten, bei einem Volumen von über
6.600 Tonnen.
Im Jahr 2009 verzeichneten wir inzwischen einen Wert von
nahezu 42 Mio. Euro, bei einem Volumen von annähernd 6.900 Tonnen der
zur Verteilung gekommenen Hilfsgüter. Aus obigem Vergleich geht hervor,
daß der Internationale Hilfsfonds e.V. im letzten Jahr seine Armen- und
Nothilfe wertmäßig um mehr als 1 Mio. Euro gesteigert hat, bei einem
Zuwachs des Volumens von fast 200 Tonnen.
In diesem Zusammenhang sei hervorgehoben, daß der IH diese Leistung auf
seine eigene Initiative zurückführen kann, zumal unser Hilfswerk das
hier dargestellte Ergebnis ohne jede staatliche Hilfe erzielt hat, also
allein auf Privatspenden basiert.
Was dabei oftmals übersehen wird, ist folgende Tatsache: Wenn – was bei
den größten Hilfsorganisationen der BRD ausnahmslos der Fall ist – in
beträchtlichem Umfang Steuergelder eingesetzt werden, wobei die von
staatlicher Seite stammenden Zuwendungen oft in die Millionen gehen,
lassen sich leicht „große Leistungen“ präsentieren, mit denen, unter
Hinweis auf niedrige Verwaltungskostensätze, geworben wird.
Wenn eine Hilfsorganisation, wie der IH, allerdings
allein auf eigene Initiative tätig werdend, ohne Staatshilfe auskommt
und dabei dennoch unter 10% Verwaltungskosten bleibt, so ist dies ein
Resultat, was – unter objektiver Betrachtung seines Zustandekommens –
bedeutend höher einzuschätzen ist, als die Ergebnisrechnung der meisten
subventionierten Organisationen, die alle Jahre wieder mit
Staatszuschüssen ihre Leistungsbilanz
schönrechnen können.
Um seine Unabhängigkeit zu wahren, bewirbt sich der
Internationale Hilfsfonds nicht um Staatsgelder. Wenngleich dieser Weg
beschwerlicher sein mag, so erspart er unserem Hilfswerk
erfreulicherweise jedwede opportunistische Ausrichtung, und der IH kann
darauf verzichten, sich der jeweilig vorherrschenden Machtkonstellation
zu unterwerfen.
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Den Kindern
bereiten die Hilfsgüter aus Deutschland große Freude; denn für die
Ärmsten der Armen sind Geschenke rar.
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Neue
Kleidung aus Deutschland gab es auch für diese Kinder, denen man ihre
Freude ansieht.
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Georgien:
Eine der für Batumi typischen Unterkünfte für Kriegsflüchtlinge aus
Ossetien.
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Georgien:
Der 80jährige Konstantin lebt mit seiner 78jährigen Frau in einer
Wohnung im Zentrum der Hafenstadt Batumi.
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Georgien:
Als Lela das Waisenkind Ketevan adoptierte, wußte sie von dessen
Behinderung noch nichts. Trotzdem sorgt sie seit 20 Jahren nach wie vor
aufopferungsvoll für das Mädchen und war für den Rollstuhl des IH sehr
dankbar.
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Rumänien:
Die Betten des IH heben sich qualitativ deutlich vom ärmlichen Mobiliar
des Kinderkrankenhauses von Vulcan ab.
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DEN
DEUTSCHEN MITTELSTÄNDISCHEN UNTERNEHMEN GILT UNSER
BESONDERER DANK!
Das im Jahre 2009 erzielte Ergebnis der Armen- und Nothilfe des IH ist
umso bemerkenswerter, als es ohne jeglichestaatliche Zuschüsse zustande
kam. Es handelt sich, wie oben ausgeführt, dabei ausschließlich um
private Spendenaufkommen, die von der Hilfsgüterabteilung des IH, unter
Leitung von Frau Julia Glaser, erst akquiriert und sodann in die
Hilfsempfängerländer auf den Weg gebracht werden müssen. Bei der
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Georgien:
Roland beim Verteilen von Hilfsgütern, wie hier z.B. an die 28jährige
Vera, die arbeitslos ist, drei Kinder hat und in Batumi wohnt.
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Förderung unseres Hilfswerks zeigen sich vor allem die Inhaber
mittelständischer Firmen sehr großzügig. Aber auch die Verantwortlichen
großer Firmen beweisen, daß sie das Herz auf dem rechten Fleck haben!
Dies sei gleich zu Jahresbeginn lobend herausgestellt.
Denn es ist die Großzügigkeit des Gebens vieler Menschen, die,
bescheiden im Hintergrund stehend, mit ihrer positiven Haltung
gegenüber sozial Benachteiligten bedeutend mehr für das Ansehen
Deutschlands in der Welt leisten, als jene, sich jedes Jahr aufs Neue,
in die
Talkshows drängenden „Berühmtheiten“. Deshalb ist es uns ein besonderes
Anliegen, all denjenigen nochmals zu danken, die den IH kontinuierlich,
so auch im letzten Jahre wieder, unterstützt haben. Angesichts einer
sich spenderfeindlich gebenden Steuerpolitik des Staates, gerade bei
den Sachspenden, ist die vom Mittelstand ermöglichte Hilfe alles andere
als selbstverständlich und damit besonders lobenswert!
Der Internationale Hilfsfonds e.V. hat, dank treuer Unterstützung und
wertvoller Zuwendung Ihrerseits, werte IH-Gönner, auch im Jahre 2009
vielen Notleidenden und Vergessenen im Osten wirkungsvolle Hilfe bieten
können. Hierfür möchte ich Ihnen im Namen des Vorstands des
Internationalen Hilfsfonds herzlich danken. Mit diesem Dank verbinden
wir die Hoffnung, daß Sie uns auch im Neuen Jahr 2010 gewogen sein
mögen, wenn wir uns der Aufgabe widmen, Bedürftigen und Benachteiligten
fernab von Deutschland, denen sonst kaum jemand beisteht, Hilfe
zukommen zu lassen.
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Rumänien:
Unser Photo zeigt die Helfer beim
Ausladen des Hilfsgüter-LKWs, der soeben aus Deutschland eingetroffen
ist.
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Litauen:
Auch nach dem Eintritt Litauens in die
EU ist die Armut im Lande allgegenwärtig. Darunter leiden besonders die
Behinderten, denen der IH u.a. mit Rollstühlen hilft.
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Mit den besten Wünschen für ein friedliches, glückliches Neues Jahr.
Ihr
Prof. Dr. Karl H. Koch
Vorsitzender Internationaler Hilfsfonds e.V.
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Impressum
Internationaler
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Internationaler
Hilfsfonds e.V.
International Liaison Office
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Telefon: 0032-2-533 08 20
Telefax: 0032-2-538 89 48
e-mail: info@hilfsfonds.be
IH im Internet:
www.internation-hilfsfonds.org
Redaktion; K. H. Koch
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Die Prüfung der
Jahresrechnung des
Internationalen Hilfsfonds e.V. durch die KPMG, Köln, erfolgt unter
Beachtung des Prüfungsstandards des Instituts der Wirtschaftprüfer
(IDW) zur Rechnungslegung von Vereinen.
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